über Sklaven...
Es gab im alten Israel Menschen verschiedenen Standes wie zum Beispiel: Hohepriester, Tempelpriester, Schriftgelehrte und Rabbiner. Es gab Selbstständige, Weinbauern, Fischer und Zimmerleute. Auch gab es Tagelöhner und Sklaven.
"Nur wer ein Sklave Jesu Christi ist, kann ihn auch seinen Herrn nennen."
1.Kor.12,3 und keiner zu sagen vermag: "Jesus ist der Herr!" außer im Heiligen Geist.
Joh.5,8 "Herr, geh weg von mit, denn ich bin ein sündiger Mensch!" Denn Schrecken hatte ihn, und alle die bei ihm waren, wegn ihres Fischfangs befallen; und in Vers 11: "sie brachten die Boote an Land und folgten ihm nach.
In Joh.20,25 ist gesagt, dass die Jünger Thomas berichteten: "Wir haben den Herrn gesehen!" Er aber gab zur Antwort: " Wenn ich nicht die Nägelmale in seinen Händen sehe und meine Hand in seine Seite lege, werde ich es nimmermehr glauben!" In Joh.20,27; darauf sagte er zu Thomas: "Reiche deine Finger her und sehe dir meine Hände an, dann reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite und sei nicht länger ungläubig sondern gläubig." Die Reaktion des Thomas in Vers 28: "Mein Herr und mein Gott!" Bemerkenswert ist, dass die Worte des Thomas im ersten Gebot, 2.Mose20,2, enthalten sind. "Ich, der Herr, bin dein Gott." Hier anerkennt Thomas das was Gott der Herr den Menschen sein will, nämlich ihr Herr und ihr Gott. Ihr Herr, somit ist unsere Stellung als Sklave anerkannt, das führt uns zur Anbetung Seiner selbst.
Diese und viele weitere Begegnungen mit Jesus haben zu Entscheidungen geführt. Manche führten zur Nachfolge wie hier aufgeführt, andere bewirkten Feindschaft. Aber Entscheidungen sind eine fast zwingende Folge einer Begegnung mit ihm.
So bekante Petrus im Heiligen Geist (Joh.6,68): "Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens!"
Röm.10,9: "denn wenn du Jesus mit deinem Munde als Herrn bekennst und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt, so wirst du gerettet werden."
Wie wird man Sklave?
1. 2.Petrus 2,19: "denn von wem jemand im Kampf überwunden wird, dem ist er auch als Sklave verfallen.
2. Römer 6,16: "Ihr wisst ja doch, dass wenn ihr euch jemand als Sklave zum Gehorsam hingebt, ihr auch dessen Sklave seid und ihm auch Gehorsam zu leisten habt."
3. Joh.8,34: "Ein jeder, der Sünde tut ist ein Sklave der Sünde."
4. 1.Kor7,22: "und ebenso ist der Freie nach seiner Berufung ein Sklave Jesu Christi."
5. 1.Kor.14,24: wenn dagegen alle, (1.Kor.14,29, geisterfüllten Ansprachen ergehen und dann ein Laie dazukommt, so wird ihm von allen ins Gewissen geredet, er fühlt sich von allen ins Gericht genommen, die geheimen Gedanken seines Herzens werden aufgedeckt., und so wird er auf sein Angesicht fallen und Gott anbeten und offen bekennen, dass Gott tatsächlich in euch wirksam ist.
Aufgaben und Stellung der Sklaven:
Ein Sklave ist:
- Matth. 6,24 "niemand kann zwei Herren dienen"
- Matth. 25,21 treu
- Luk.12,37 wachend
- Luk.12,47 er kennt den Willen seines Herrn
- Eph.6,5 gehorsam
- Titus 2,9 untertänig
- 2.Tim.2,24 freundlich
- 1.Tim. 6,1 hält seinem Herrn der Ehrerbietung würdig.
Sind diese Eigenschaften bei seinem Sklaven erfüllt, so hat ein Sklave auch Aufstiegsmöglichkeiten, bis hin zum Privatsekretär, oder auch Diener seines Herrn zu sein.
2.Chron. 16,9: " denn die Augen des Herrn überschauen die ganze Erde, damit er seine Macht erweise deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist."
Der Vorzug ein Diener seines Herrn zu sein:
In 1.Könige10,4 wird berichtet:
"Als nun die Königin von Saba sich von der allseitigen Weisheit Salomos überzeugt hatte, dazu den Palast sah, den er erbaut hatte, und die Speisen auf seiner Tafel und wie seine Hofleute dasaßen, ferner die Aufwartung seiner Dienerschaft und ihre Tracht, seine Mundschenken sowie seine Brandopfer, die er im Tempel des Herrn darzubringen pflegte, sowie seinem Aufzug, in welchem er zum Hause des Herrn hinaufzog, da geriet sie vor Erstaunen außer sich. Vers 8: "Beneidenswert sind deine Leute, beneidenswert sind deine Diener die beständig um dich sind und deine Weisheit hören können.
Die Sklaven, welche Diener des Königs geworden sind, haben eine herausragende Stellung erlangt. Sie brauchen sich keine Gedanken zu machen über wohnen oder essen. Die Tracht die sie tragen kommt aus der Schatzkammer des Königs und entspricht seiner Würde, verziert mit goldenen und silbernen Litzen und Knöpfen. Vor allem aber können sie beständig seine Weisheit hören.
So auch die Diener des Herrn Jesus sind ebenso ausgestattet mit Herrlichkeit zu seiner Ehre, mit Gaben von ihm, damit sie ihm mit ihrem Dienst Ehre erweisen können. Sie können auch Botschafter des Königs werden die seinen Ruhm verkündigen und dadurch Frucht wirken unter den Menschen damit auch durch jene sein Lob gemehrt werde. Kurz, sie sind beneidenswert.
Betrachte ich die nächst höheren der sozialen Stufe, da sehe ich die Tagelöhner, sie sind bedauernswert.
Sie haben keinen Herrn und darum auch niemanden der sie versorgt. Sie sind eben Selbstversorger, auch in geistlicher Hinsicht. Viele haben entsprechend ihrem Bildungsstand entsprechende Einkommen und sind darin zu gehobener gesellschaftlicher Stellung gekommen und gelten dadurch auch etwas in den christlichen Gemeinden. Sie dienen in eigener Kraft mit menschlicher Weisheit. Sie geben gerne Belehrung über das "Alte Testament" ohne das notwendige Verständnis dafür zu besitzen. Die Tagelöhner erhalten Lohn nach Schuldigkeit.
Die Sklaven bekommen keinen Lohn, sie sind Leibeigene. Jedoch nennt Jesus die, welche ihm bedingungslos nachfolgen "Brüder", und sind als Brüder, Söhne Gottes. Als solche sind sie Gottes Erben und Miterben Christi.
Weiter nach oben stehen die Pharisäer, denen war das Gebot Gottes nicht fromm genug und versuchten es mit menschlichen Überlieferungen aufzuheben. Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schulter. Sie selbst aber wollen sie mit keinem Finger anrühren.
Das Wirken Jesu insbsondere bei der Heilung des blind geborenen am Sabbat, brachten die Pharisäer vor die Obersten des Volkes, welche dann beschlossen Jesus zu töten. So forderten die Juden von Pilatus, der keine Schuld an ihm fand, ihn zu kreuzigen mit der Begründung:" Wir haben ein Gesetz, danach muss er sterben." Matth. 27,18. Pilatus wusste nämlich wohl, dass sie ihn aus Neid überantwortet hatten.